LIVE EVERY LITRE

Was kommt jetzt?

Abgelegt unter: Campaign — Kai Muller @ 16:07

Inzwischen sind die Dreharbeiten abgeschlossen und alle an den Filmarbeiten Beteiligten wieder in ihrer Heimat angekommen.  Ich wurde gefragt, welche der umgesetzten Geschichten mir denn am besten gefallen hat. Zwar ist es beinahe unmöglich unter allen Stories nur eine einzige herauszupicken, aber wenn ich es müsste, würde ich die von Thomas wählen. Thomas Traum war die Jungs von Metallica zu treffen. Am Ende seiner Reise auf der er ordentlich Kilometer zurücklegte und die ihn von Südfrankreich nach Lissabon führte, traf er die Band vor dem Konzert und legte dann eine ordentliche Rock‘n‘Roll Sause hin. Vorher verpasste er dem CR-Z noch ein nettes Airbrush-Graffiti;  das war fast Ehrensache. Dass er Metallica am Ende wirklich auch getroffen hat, ist der Wahnsinn. Mein Neid ist dir sicher, Thomas!

Wie geht es jetzt weiter?

Die Arbeiten an unserem Dokumentarfilm laufen weiterhin auf Hochtouren, wir sind im Augenblick mit dem Schnitt und der weiteren Nachbearbeitung beschäftigt. Unmengen an gedrehtem Material müssen gesichtet, ausgewählt und in eine sinnvolle Reihenfolge gebracht werden.

Weiterhin gilt es aus den vielen fantastischen Songs, die uns von enthusiastischen Fans der Live-Ever-Litre-Aktion zugesandt worden sind, auszuwählen. Davon, dass das keine leichte Aufgabe ist, könnt ihr euch hier (http://soundcloud.com/live-every-litre/tracks) überzeugen.

Des weiteren freuen wir uns sehr über die Zusammenarbeit mit Future Shorts (http://www.futureshorts.com/) . Das Team von Future Shorts hilft uns dabei, die Online Premiere des Filmes auf die Beine zu stellen. Ausserdem werden sie uns bei der Promotion unterstützen, für die wir drei besondere Kurzfilme und einen Trailer vorbereiteten werden. Die Promotion sorgt dafür, dass Filmliebhaber über den Future Shorts Newsletter und ihre Website von unserem Film erfahren.

Markiert euch schonmal Mittwoch den 21. Juli im Kalender. An diesem Tag wird unsere Filmpremiere stattfinden. Weitere Details zu dem Screening bekommt ihr wie gehabt über unseren Newsletter, bei Facebook oder Twitter.

Das war’s, Leute!

Abgelegt unter: Blogger hinter den Kulissen — Laura Price @ 15:04

Nach fast sechs Wochen auf Achse, die wir komplett filmten und in denen wir einige wirklich unglaubliche Leute trafen, neigen sich die Filmarbeiten für Live Every Litre nun dem Ende zu.

Wir möchten die Gelegenheit nutzen, um allen herzlich zu danken, die uns unterstützt, Kommentare und Ideen für unsere Besetzung auf der Webseite hinterlassen und mit uns auf Facebook gechattet haben. Einige haben sich sogar unterwegs mit uns getroffen.

Ein großer Dank geht auch an die Mitwirkenden – ihr wart alle unglaublich, und es hat viel Spaß gemacht, mit euch abzuhängen. Wir dürfen uns echt glücklich schätzen, dass wir euch kennenlernen durften.

Und zum Schluss möchten wir uns noch bei der ganzen Crew am Set und zu Hause bedanken – wir alle haben Dinge gesehen, von denen wir uns nie erträumt hätten, dass wir sie sehen. Wir haben Dinge getan, von denen wir nie gedacht hätten, dass wir sie tun. Und wir sind fast 10.000 Kilometer gefahren, ohne uns richtig in die Wolle zu kriegen (Wir sind schon ein tolles Team!). Wir wollen hier jetzt nicht emotional werden, aber man muss schon sagen, dass das Team, das an diesem Projekt gearbeitet hat, aus den passioniertesten, kreativsten und unglaublichsten Leuten bestand, die ich je getroffen habe, und ich wünsche allen viel Glück für die Zukunft. Es war eine Achterbahn der Gefühle, und die Erinnerungen an den fahrenden, chaotischen Live –Every-Litre-Zirkus werden mein ganzes Leben lang ein Lächeln auf mein Gesicht zaubern.

Und hier noch mal ein paar Zahlen zu Live Every Litre:

1 – so viele Male ist uns das Benzin ausgegangen

2 – so viele Kreditkarten waren weg

3 - so viele Male war die Autobatterie leer

4 - so viele Male sind wir vor Mitternacht ins Bett

6 – so viele Male gab’s Probleme mit der Polizei

12 – so viele Male bekamen wir Giles rosa Frosch-Unterhose zu sehen

23 – die Zahl der Hotels, in denen wir übernachteten

34 – so viele Kilo wog Lauras Tasche

39 – so warm war es in der heißesten Stadt, die wir besuchten (Sevilla)

107 – so viele Male versuchten wir, vor dem Abendessen gemütlich was zu trinken (in 98,2 % aller Fälle scheiterten wir)

312 – so viele Male haben wir Teufelshörner gemacht

4.321 – so viele Fotos haben wir gemacht

9.836 – so viele Kilometer sind wir durch Europa gefahren

29.000 – so viele Pommes hat die Crew gegessen

17.000.000 – so viele zerquetschte Mücken klebten auf der Windschutzscheibe unseres Hondas

Das war’s von den Bloggern hinter den Kulissen. Haltet euch auf Facebook über das Premieredatum des Live-Every-Litre-Films auf dem Laufenden. Adios amigos :-)

Interview with Philipp

Abgelegt unter: Journey — Robert Basic @ 13:00

Anbei ein Interview mit Philipp Raabe aus Klein Nordende in der Nähe von Hamburg. Er ist einer der Teilnehmer, die beim Casting zu Beginn des Jahres das Glück hatten ausgesucht zu werden, um am Filmprojekt teilzunehmen. Wir erinnern uns: Honda hatte ein Crowdsourcing-Projekt ins Leben gerufen, sich für einen Filmdreh zu melden, wenn man dabei sein möchte und eine gute Story bietet, was dabei passieren soll.

Ich konnte Philipp an meinem letzten von drei Mitmach-Tagen kurz kennenlernen, als der Honda-Tross bei ihm auftauchte. Anbei nun das Interview und einige seiner Impressionen:
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Stell Dich kurz vor, wer bist Du, was machst Du, wo findet man Dich im Netz?

Ich heiße Philipp, bin 18 Jahre alt und besuche zur Zeit den 12. Jahrgang eines Gymnasiums, somit werde ich in etwas weniger als einem Jahr mein Abitur machen. Ich wohne in Klein Nordende, einem schönen 3000-Seelen-Dorf nahe der Stadt Elmshorn, welche wiederum in der Nähe von Hamburg liegt.

Meine Freizeit verbringe ich gerne mit Sport; die letzten viereinhalb Jahre habe ich American Football gespielt, mittlerweile betreibe ich Kampfsport. Außerdem lese ich sehr gerne, schreibe selbst Gedichte (die man unter www.wortwiese.de.tl finden kann) und bin Redakteur bei einer Heavy Metal und Hard Rock – Zeitschrift (www.rock-it-magazine.de), da ich leidenschaftlich gerne Musik dieser Genres höre und mich ebenso gerne schreiberisch betätige. Daraus ergibt sich auch mein Wunsch, nach der Schule bei einem Plattenlabel oder einer Promotionagentur arbeiten zu können.

Wie kamst Du auf die Idee, beim Honda-Projekt mitzumachen und was war Deine Story?

Aufmerksam geworden bin ich auf die Live Every Litre- Kampagne durch einen Link auf Facebook. Dann habe ich mir die Website angeguckt und war sofort begeistert von diesem Projekt. Da ich üblicherweise nicht der Typ bin, der bei Wettbewerben immer groß abräumt, habe ich mir zwar keine großen Hoffnungen gemacht, mir aber gedacht: “Verlieren kannste ja nichts” und einfach mitgemacht.

Meine Idee hat sich spontan aus meiner Freude daran entwickelt, neue Leute kennenzulernen und zu reisen. Meine Grundüberzeugung ist, dass jeder Mensch auf der Welt eine Geschichte zu erzählen hat, die es wert ist, gehört zu werden, und da es mich immer sehr erfreut, mit anderen Ländern und Kulturen in Berührung zu kommen, sah ich in diesem Projekt die perfekte Möglichkeit, beides zu verbinden. Geplant habe ich dann, auf dem Weg von Schleswig-Holstein nach Italien mit dem Auto unterwegs anzuhalten und fremde Leute zu fragen, ob sie mich vielleicht ein Stück begleiten mögen. Im Auto wollte ich dann mit ihnen ins Gespräch kommen und ganz spontan sehen, in welche Richtung sich die Unterhaltung entwickelt – mit der festen Überzeugung, dass immer etwas Interessantes dabei herauskommen würde!

Als der ganze Tross dann endlich an Deinem Wohnort ankam, ging Dir das was durch den Kopf (im Sinne von “das ist wirklich war”) oder war das nix Besonderes für Dich?

Es war schon sehr beeindruckend, als der ganze Konvoi in mein kleines Dörfchen gerollt kam und ich gesehen habe, wie viele Leute tatsächlich an der Reise beteiligt waren. Aber sämtliche Anspannung und Nervosität war sofort von mir abgefallen, nachdem ich die ersten Worte mit Leuten aus dem Team gewechselt hatte, denn sie waren allesamt so unheimlich lieb, herzlich und locker, dass mir sofort klar war: Die Reise kann nur gut werden!


Was ist nachher passiert? Konntest Du Deine Idee in die Tat umsetzen und was hast Du erlebt?

Auf meiner Tour durch Deutschland und die Schweiz bis nach Italien hatte ich insgesamt sechs völlig verschiedene Menschen im Auto, von denen jeder etwas absolut Spannendes zu erzählen hatte, und obwohl das eigentlich genau meinen Erwartungen entsprach, war ich dennoch erstaunt darüber.

So hat mir beispielsweise ein Mann in Hamburg von seiner Zeit in Mexiko erzählt und ein nettes Mädel in der Schweiz konnte von einer Freundin berichten, die eine Schule in Südamerika aufgebaut hat und leitet, in welcher sie den Kindern der Ureinwohner grundlegendes Wissen beibringt.

Auch eine Tischlerin auf Wanderschaft ist mir begegnet, doch ich will noch nicht zu viel verraten, denn einiges davon wird man sicherlich noch später im Film sehen ;). Aber nicht nur die Erlebnisse im Auto waren toll, sondern auch die Suche nach potentiellen Mitfahren, zu welcher ich meistens Bahnhöfe angesteuert habe. Die Reaktionen der Menschen auf mein Angebot, sie dorthin zu fahren, wo sie hin möchten, waren teilweise grandios und haben sich immer mehr verändert, je weiter ich nach Süden kam :D Aber auch dazu mehr im Film.

Hat sich einer Deiner Träume damit bewahrheitet und war es so, wie Du es Dir vorgestellt hast?

Ich bin immernoch überglücklich, dass ich die Chance hatte, Teil dieses tollen Projektes zu sein, durch Europa zu fahren und dabei so viele liebe Menschen kennenzulernen und wertvolle Erfahrungen zu sammeln.

Von der Abfahrt in Klein Nordende , bis zu meiner Landung auf dem Rückflug von Mailand nach Hamburg , war alles perfekt!
Sollte ich jemals wieder die Möglichkeit haben, an etwas derartigem teilzunehmen, würde ich keine Sekunde zögern! So habe ich auch Claudio, den Regisseur, verabschiedet: Ich meinte zu ihm, dass er mir sofort bescheid sagen solle, sollte er irgendwann einmal Interesse an einem Film über eine Reise wie meine haben, die durch die ganze Welt führt, quer über alle Kontinente. Wer weiß, vielleicht ergibt sich etwas derartiges ja tatsächlich nochmal, das wäre fantastisch!

Auf diesem Wege möchte mich auch noch einmal bei allen Beteiligten des Projekts für diese großartige Erfahrung und die tolle Zeit bedanken! Diese sechs Tage werden mir immer in Erinnerung bleiben.
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Phil, herzlichen Dank. Die beiden Videos haben mir persönlich beim Zuschauen richtig Laune gemacht, vor allen Dingen bei der Szene, wo die Leute gar nicht nach Hause gefahren werden wollten. Ich hätte sofort “ja” gesagt :))

Abgelegt unter: Blogger hinter den Kulissen — Laura Price @ 12:32

Als wir gestern morgen erwachten, schwebte der Nebel über die Felder und Wälder von Nürburg. Ein leichter Nieselregen erhöhte die Spannung, die in der Atmosphäre lag, als wir uns voller Erwartung für Sumukitos Fahrt auf dem Nürburgring fertig machten.

Während des Frühstücks lauschten wir dem Knattern der Motoren, die an unseren Hotelfenstern vorbeidonnerten. Fernando und Vanessa wurde klar, dass es bald ernst werden würde. Während unseres Drei-Gänge-Frühstücks trafen wir den berühmten deutschen Rennfahrer Hans-Joachim Stuck an der Safttheke – sogar Nike wusste, wer er war! ;-)

Nach einem ausführlichen CR-Z-Briefing durch unseren Nürburgring-Veteranen Fred gingen Fernando und Vanessa in das Nürburgring-Museum, um so viel wie möglich über die historische Rennstrecke zu erfahren. In der Zwischenzeit machte sich Claudio daran, das Innere des CR-Z mit so vielen Kameras wie möglich auszustatten (am Ende waren es 7); wir waren gar nicht mehr sicher, ob noch genug Platz für Vanessa und Fernando übrig sein würde. Das war typisch für unseren wunderbaren Regisseur – er versucht immer, die besten Aufnahmen aus jeder möglichen Perspektive zu machen.

Zum Mittagessen durften wir uns jeder ein ganzes Wiener Schnitzel reinziehen. Nur die Vegetarier unter uns hatten Pech, denn aus den Omeletts mit Pommes wurde nichts, weil es keine Eier gab. Stattdessen mussten sie sich mit einem traditionellen grünen Salat mit Chips zufriedengeben. Gut gestärkt machten wir uns auf dem Weg zum Eingang des Nürburgrings, wo Sumukito Sicherheitsanweisungen von einem Herrn bekam, der passenderweise Schumacher hieß. Herr Schumacher betonte, dass der Nürburgring eine normale öffentliche Straße ist und man sich immer rechts halten muss. Ja genau… wer denkt schon an die Verkehrsregeln, wenn er mit 200 Kilometern in der Stunde auf dem Ring dahindüst?

Nach den Sicherheitsanweisungen war es Zeit für eine Portion Ben-&-Jerry’s-Eis im Devil’s Diner – die perfekte Stärkung für Champions. Sumukito wurde ein bisschen nervös, als wir zusahen, wie sich die Rennautos aufstellten, um ein paar Runden zu drehen. Fernando sah sogar einen CR-X in der Schlange – es war dasselbe Modell wie der Flitzer, den er zu Hause in Grenada hat. Der einzige Unterschied war, dass das Auto auf dem Nürburgring einen Turbo hatte – so einen hätte Fernando auch gerne gehabt. Das wäre vielleicht ein Projekt, dem du dich nach deiner Rückkehr widmen könntest, Fernando.

Glücklicherweise hatte es gestern Nachmittag keine Unfälle auf dem Ring gegeben, und deswegen konnte das Rennen auf der „grünen Hölle“ zeitig beginnen. Die Touristen mussten den Platz verlassen, und die Tore schlossen sich. Jetzt waren nur noch Fernando, Vanessa und der CR-Z übrig, und das 23 km lange, adrenalinerfüllte Rennen stand bevor. Das war ihre Chance, die grüne Muskelkraft des CR-Z zu testen und herauszufinden, was der Motor wirklich drauf hat.

Wir waren total beeindruckt von Fernando und Vanessa, denn keiner der beiden war jemals zuvor auf dem Nürburgring gefahren. Aber beide legten Runden unter 12 Minuten hin und zischten über die Strecke wie die Profis. Es folgte tosender Applaus, Jubelrufe und Tränen, und wir waren megastolz auf unsere beiden Superstars. Nach diesem unglaublichen, beeindruckenden Ende unseres Live-Every-Litre-Drehs hatten wir uns ein paar Drinks verdient!… +> LP

Abgelegt unter: Blogger hinter den Kulissen — Laura Price @ 12:23

Nach ein paar freien Tagen – für viele von uns waren es die ersten seit über fünf Wochen – war der Live-Every-Litre-Konvoy wieder unterwegs und machte sich an die 175 km von Frankfurt nach Nürburg. Nach den 10.000 Kilometern waren 175 km ein Klacks für uns, und wir waren guter Laune, als wir die Autobahn entlang düsten. Wir unterhielten uns über die Walkie-Talkies, und alles war wie immer!

Ich hatte ein paar Metallica-Alben gekauft, um das Gefühl von der Reise von Madrid nach Lissabon wiederauferleben zu lassen. Wir zogen uns ‚Death Magnetic‘ und das „schwarze Album“ rein und starteten eine Rund Headbanging. Leider dauerte es nicht lange, bis ich merkte, dass Sarah auf dem Beifahrersitz eingeschlafen war und ich alleine vor mich hin rockte. Kein Wunder, dass mich die Leute in den vorbeifahrenden Autos komisch ansahen.

Ich konzentrierte mich gerade noch rechtzeitig wieder auf die Straße, bevor wir auf der Autobahn kurz anhalten mussten. Dabei zerquetschten wir mit dem CR-Z fast Rob auf seinem Bike. Aber Gott sei Dank konnten wir eine Kollision und auch sonst jede Art von Unfall verhindern. Es wäre wirklich schade gewesen, ein Teammitglied zwei Tage vor dem Ziel zu verlieren. ;-)

Als wir den Nürburgring durch die Bäume sahen, wurden wir ganz aufgeregt. Unser neuer Konvoy-Führer Fred, der sich in der Gegend auskannte und ein Nürburgring-Experte war, stachelte uns richtig an. Kein Wunder, dass diese Strecke die „grüne Hölle“ genannt wird – sie ist wirklich außerordentlich grün.

Wir kamen also wohlbehalten an der Rennstrecke an und parkten in der Hotelgarage. Es freut euch sicher zu hören, dass der CR-Z sich auch neben einer Reihe von Porsche ziemlich gut macht und schon darauf wartet, auf der Nordschleife dahinzudüsen. Ein flotter Flitzer.

Sumukito alias Fernando und Vanessa sind fantastisch. Sie passen super in unsere Reisegruppe. Wir können es gar nicht erwarten zu sehen, wie sie morgen auf dem Nürburgring Gummi geben. Haltet eure Hüte fest, Sportfans. Ich spür die Gier, die Gier nach Tempo in mir! +> LP

Abgelegt unter: Blogger hinter den Kulissen — Laura Price @ 22:05

Als wir uns in Caen von Peter und Len verabschiedeten, waren wir alle um eine Erfahrung reicher: Wir hatten diese zwei unglaublichen Gentlemen kennengelernt, denen wir alle so viel zu verdanken haben. Ihre unglaublichen Geschichten, ihre unerschöpfliche Energie und ihr außerordentlicher Sinn für Humor haben uns stark beeindruckt. Es war eine Ehre, sie auf dieser Reise begleiten zu dürfen, und wir sind dankbar, dass sie ihre Geschichte mit uns geteilt haben.

Nach einem traurigen Abschied machten wir uns wieder auf die Reise. Diesmal ging es Richtung Lille (das französische Lille), wo wir uns wieder mit unserem reizenden “100 Things”-Sebastian treffen würden. Das letzte Mal hatten wir ihn in Genf gesehen, als er auf einer Par-3-Bahn fünf Stunden lang Golfbälle schlug. Dieser Punkt auf seiner Liste war ein Flopp, aber das ist nun schon eine ganze Weile her (auf dieser Reise hat man manchmal wirklich das Gefühl, dass zwischen dem einen und dem nächsten Tag ein ganzes Leben liegt), und Sebastian war nun bereit, einen neuen Punkt auf seiner Liste mit den 100 Dingen, die er noch vor seinem Tod erlebt haben will, anzugehen, und zwar die Nummer 58 – nacktes Skydiving.

Wir verließen das Hotel schon recht früh (Hotels, deren Rückseiten auf Bahnhöfe geben, können wir nur empfehlen) und fuhren nach Maubeuge zum Zentrum des Fallschirmspringens, wo auch Weltmeisterschaften ausgetragen werden. Das Wetter hätte nicht besser sein können – es gab kein einziges Wölkchen am Himmel, und wir waren von einer schönen Hügellandschaft und zwitschernden Vögeln umgeben. Und dann trat Sebastian splitterfasernackt (er hatte sich nur ein Live-Every-Litre-Shirt um die Lenden gebunden) aus dem Hangar hervor. Was für ein Bild! Es stand im vollen Kontrast zur Idylle, die wir kurz zuvor noch genossen hatten.

Die Profifallschirmspringer, die ihn Maubeuge unterrichten, sind echt schön anzusehen. Erstens sehen sie aus wie Power Rangers und dann machen sie diese schönen Formationen am Himmel und landen schließlich sanft wie Federn am Boden. Sie waren natürlich schwer begeistert, als sie erfuhren, dass einer von ihnen mit unserem nackten Sebastian im Tandem herunterspringen musste… Ich glaube, so richtig freiwillig wollte keiner diese Aufgabe übernehmen!

An dieser Stelle ließe sich nun prima ein Kommentar über die Größe von Sebastians Zauberstab anführen. Aber für den Sprung wurden extra 2 GoPro-Kameras an strategisch wichtigen Stellen an seinem Körper befestigt. Ich sage also nichts, auch wenn die Versuchung groß ist, und ihr könnt euch dann selbst ein Urteil machen, wenn ihr den Film seht! ;-)

Sebastian kam glücklicherweise heil unten auf, und er scheint keine dauerhaften Schäden von der Aktion davongetragen zu haben – zumindest haben wir noch nichts bemerkt! Gut gemacht, Sebastian – er kann einen weiteren Punkt auf seiner Liste abhaken. Wir waren begeistert (und auch leicht amüsiert), wie er so nackt durch die Gegend spazierte und dabei ganz gelassen war. Na ja, wir sind eine große (manchmal nicht ganz normale) Familie! Bis bald, wir wünschen euch ein schönes Wochenende…+>LP.

La Normandie, France

Abgelegt unter: Blogger hinter den Kulissen — Laura Price @ 10:58

Nach 32 Tagen unterwegs kann man schon sagen, dass das Live-Every-Litre-Team einiges erlebt hat. Wir waren bei einem Heiratsantrag zu Tränen gerührt, haben uns über eine aufblasbare Hüpfburg gefreut wie Kinder und konnten es nicht fassen, einen Hund in einem Bordell zu sehen.
Aber der heutige Tag unterschied sich komplett von den anderen…

Nach einem reizenden Abend mit Peter (aka Bowman) und seinem besten Freund Len, standen wir früh auf und waren bereit für den bevorstehenden Tag. Unsere erste Station war die Pegasusbrücke. Das war der erste Ort, den die Alliierten am D-Day befreit hatten.
(1944 beförderte Bowman auf einem Schiff Soldaten an Land, die dabei halfen, die Brücke zu befreien). Im Museum Pegasus Memorial nebenan trafen Peter und Len einige interessante Leute. Peter lernte jemanden kennen, dessen Schwiegervater seinen Militärdienst auf dem gleichen Schiff geleistet hatte wie er, auf der Arquebus. Und Len lernte eine Familie kennen, die dort versuchte, etwas über ihre Großeltern in Erfahrung zu bringen. In dieser Familie wird übrigens schon seit 3 Generationen ein Honda gefahren.

Leider sieht unser Drehplan vor, dass wir ständig in Bewegung sind und den Ort wechseln, aber Peters und Lens Fangemeinde wollte einfach nicht von ihnen lassen. Und so verbrachten wir den Tag damit, Peter und Len von den Menschentrauben, die sich immer wieder um sie herum bildeten, wegzureißen.

Die nächste Station war der Friedhof von Ranville, wo viele britische Soldaten begraben worden sind, inklusive einiger Kameraden der britischen Marineinfanterie, die Pete und Len gekannt haben. Diese Reise hat in uns allen etwas Unvorhergesehenes hervorgerufen. Wir arbeiten uns als Team durch diese Reise, fahren von Ort zu Ort, von Geschichte zu Geschichte. Aber der verrückte, voll gestopfte Drehplan erlaubt es uns aus Zeitgründen nicht, gründlich über alles nachzudenken und uns auf einige Dinge einzustellen. Durch den Besuch des Friedhofs wurde uns plötzlich bewusst, dass wir zwar unseren Plan eingehalten hatten und genau dort waren, wo wir zu sein hatten, aber wir haben uns nicht auf diesen Ort vorbereitet und haben nicht über ihn nachgedacht. Diese Erfahrung machte uns alle sehr nachdenklich. Wir drehen einen Film, und diese Schlachtfelder waren bereits Schauplatz vieler Filme, aber sie sind echt – Peter und Len sind keine Schauspieler. Sie haben in diesem bedeutenden Krieg gekämpft, und wir haben unsere Freiheit ihrem Mut zu verdanken.

Peter und Len wurden von den Leuten, die diesen Friedhof besichtigten, verehrt, und allen Besuchern standen Tränen in den Augen.

Nach einer kurzen Pause in Arromanches, wo wir zu Mittag aßen, wurden Peter und Len wieder aus dem Museum gezerrt, und zwar von Kadetten der Einheit 42F Kings Lynn. Sie besichtigten diese Orte, weil am darauffolgenden Montag Jubiläum der D-Day-Landung sein würde. Der Erfolg dieser zwei Kriegshelden, die sich einige Orden verdient haben, war unglaublich. Jeder wollte mit ihnen reden und ihre Geschichten hören. Peter wurde sogar von einem Teenager aus Alabama angesprochen, der nicht locker ließ, ihn mit Fragen durchlöcherte und sich die Kriegsgeschichten voller Bewunderung anhörte.

Der Tag ging damit zu Ende, dass Peter und Len sich ein Rennen in unseren zwei CR-Zs lieferten. Haltet nach dem Clip Ausschau, er kommt bald…+> LP

Abgelegt unter: Blogger hinter den Kulissen — Laura Price @ 22:00

Als unser Konvoi dann bestimmt zum 15. Mal in 15 Minuten um den Place de la Concorde fuhr, merkten Sara 72 und ihr Freund Misha an, dass man ein bisschen das Gefühl hatte, eine Blinde führte Blinde über die Straße. Das Ganze wurde noch schlimmer, als die Polizei auf einmal an unseren Fersen klebte und uns mit ihren Pfeifen zu Leibe rückte. Wir hatten ihre Aufmerksamkeit erregt, weil wir Walkie-Talkies benutzten. Wahrscheinlich rennt gerade jeder Schwerverbrecher mit diesem Gadget durch die Gegend.

Wir waren also ziemlich erleichtert, als wir es irgendwann schafften, dem Großstadtlärm und -stress zu entkommen, um zur Teststrecke Ceram nach Mortefontaine zu fahren. Aber als Sara dann am Steuer des CR-Z saß, wusste keiner von uns, ob es ihr tatsächlich gelingen würde, all die Skeptiker davon zu überzeugen, dass sie fahren konnte. Da sie nie Fahrstunden gehabt hat, hätte es auch leicht in die Hose gehen können.

Aber dem war überhaupt nicht so.

Misha jubelte ihr vom Seitenstreifen aus zu, während Sara mithilfe ihres genialen Lehrers Olivier, der sich an diesem Tag um sie kümmerte, das Auto steuerte. Olivier war sogar so begeistert davon, wie natürlich Sara das Autofahren beherrschte, dass er sie ganz alleine ans Steuer ließ – und ihr nur über Funk Beistand leistete! Es war ein unglaubliches Spektakel. Noch unglaublicher war, dass sie streckenweise 80 km / h gefahren ist, was für eine Blinde sicherlich eine absolute Höchstleistung ist.
Es soll keiner mehr wagen, zu behaupten, dass diese Frau nicht fahren kann!

Also eines steht fest, auf dieser Reise ähnelt kein Tag dem anderen. An einem Tag stöckelt jemand im Unterhöschen durch das eher kalte Paris, und am anderen Tag überwindet jemand etwas schier Unmögliches oder, um es mit Saras Worten auszudrücken “eine Unpässlichkeit”.

Wir hätten noch eine weitere Woche mit Sara und Misha verbringen können (aber nicht mit deinem seltsamen französischen Akzent, Misha). Stattdessen aber besichtigen sie das schöne Paris, und wir machen uns auf den Weg in die Normandie! Denn wenn eine Reise endet, fängt schon bald eine neue Geschichte an. +>LP

Abgelegt unter: Blogger hinter den Kulissen — Laura Price @ 17:35

Wie habt ihr euren 26. Geburtstag gefeiert? Meiner ist schon eine Weile her. Aber ich meine, mich nicht daran erinnern zu können, mich nackt und vor blauer Körperfarbe tropfend auf den Straßen von Paris zum Song „Je t’aime“ gerekelt zu haben. So aber hat Agent Lynch ihren 26. Geburtstag verbracht.

Und was für ein Aufsehen sie erregt hat! Sobald sich die Wolken um den Sacre Coeur verzogen hatten, ging Agent Lynch mitten auf den Place de Tertre und wurde sofort zur Hauptattraktion.

Mit ihren hochhackigen Vintage-Schuhen führte sie dann ihre Nummer vor tausenden neugierigen Touristen auf (ja, und sie leerte eine Dose mit blauer Farbe über ihren Körper), denen dabei der Croque Monsieur fast im Hals stecken blieb.
Ihr (fast ganz) nackter Körper mutete ziemlich französisch an, und sie vollendete das Werk und machte die französische Fahne daraus, indem sie blaue Farbe dazugab.

Und das alles, ohne dass ein Gendarm sie dabei erwischt hätte.

Farbenverschmiert setzte sich Agent Lynch dann auf den Rücksitz von Freds CR-V, um schnell zum nächsten Abenteuer flitzen zu können: Sie sollte einen Nachmittag mit der unangefochtenen Queen der Burlesque, Immodesty Blaize, verbringen. Immodesty, die neuerdings auch den Namen “The Goddess” trägt, offenbarte Agent Lynch ihre göttliche Weisheit und beriet sie in Sachen Schick und Glamour. Diesen Geburtstag wird Agent Lynch so schnell sicher nicht vergessen – und ich auch nicht, ist er doch auf Youtube verewigt! Au revoir…+> LP

Abgelegt unter: Blogger hinter den Kulissen — Laura Price @ 16:41

In den letzten 4 Wochen hat unsere Live-Every-Litre-Crew einiges erlebt: musikalische Highlights, Kultur und verrückte, adrenalinsteigernde Aktionen.
Und dank Agent Lynch haben wir gestern alle auch einen Streifzug durch die heitere, komische und spritzige Welt der Burlesque gemacht. Wir tauchten ein in den Glanz und Glamour vergangener Zeiten und wurden von Agent Lynch in den Burlesquetanz eingeführt. In reizvollen Dessous tanzte sie durch die Wohnung eines Künstlers, zog mit ihren Zähnen ellenbogenlange Satinhandschuhe aus und streifte neckisch eine Perlenkette durch ihr perfekt gestyltes Haar. Ich weiß gar nicht, wie Claudio und Rob es geschafft haben, sich beim Filmen zusammenzureißen; schließlich hat man nicht jeden Tag eine solch verführerische Schönheit wie unsere berauschende Agent Lynch vor der Kamera. Nicht dass die Metallica-Jungs oder die School Boys keinen Charme gehabt hätten…

Als wir durch das Labyrinth der Pariser Hinterstraßen spazierten, zog Agent Lynch einen Modefotografen in ihren Bann. Damit er unsere Burlesque-Schönheit besser fotografieren konnte, sprang er sogar auf die Straße, wo ihm ein Renault Kangoo entgegenrollte. Und Claudio folgte ihm bis in die Straße und filmte das alles amüsiert.

Wir bummelten in der warmen Spätfrühlingssonne durch die Straßen von Paris und sahen die Stadt von ihrer schönsten Seite: Sie war lebhaft,dynamisch und elegant. Wir waren dann aber auch froh, als wir im Hotel eine kurze Pause einlegen konnten, um uns etwas frisch zu machen und uns fürs Crazy Horse in Schale zu werfen. Es war schön zu sehen, wie sich alle gestylt hatten. Wir hatten ja auch was ganz Besonderes vor! Wir wollten Agent Lynch Gesellschaft leisten, während sich ihr Traum erfüllte und sie den Mädels in diesem renommierten Club beim Tanzen zusah. Und was für eine Vorstellung sie boten! Lichter, französische Hausmädchenkostüme und mit Pailletten versetzte Stringtangas waren nur einige (von vielen) Highlights, die unseren ersten richtigen Abend in Paris auf verführerische, reizvolle Weise ausklingen ließen. Je t’aime……+> LP

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